Home. Horst Zuse - Home. Vorträge. Konrad Zuse. Fotos für Verlage .... Zuse-Broschüre. Zuse-Objekte zum Verkauf. Zuse-Kunstdrucke. Zuses-Rechner. Pioniere. Zuse KG. Z3-Detail. Museen - Zuse. Konrad-Zuse-Gesell.. Zuseaner. Frühe Computer. Foto-Scout-Zuse. Binärzähler. Ehemaligen-Treffen. Neuigkeiten. Nostalgisches. Bücher-informatik. Glossar. Häufig gestellte Frage. Impressum + Kontakt. Professor Dr.-Ing. habil.
Horst Zuse®
Homepage von Horst Zuse

www.zuse.de

Z25


Sehen Sie auch: Die Rechenanlage  ZUSE  Z26

Ein „Hoffnungsträger“, der nie in Serie gebaut werden durfte.


Der Rechner Z25 (1963) war ein universeller Rechner für den Einsatz in allen Gebieten der Wissenschaft, Technik, Prozessteuerung, Verwaltung und kommerzielle Datenverabeitung. Durch Erweiterung des Kernspeichers, Anschluss von Magnettrommel- und Magnetbandspeichern, sowie leistungsfähigen Peripheriegeräten, war der Aufbau von mittelgrossen Datenverarbeitungssystemen möglich.


Umfangreiche Systeme zur Prozessteuerung durch Kopplung

mehrerer Zuse Z25 in Verbindung mit Datenerfassungssystemen und

Direktuebertragung der Rechenergebnisse zum Z64 Graphomaten waren möglich.


Die Zentraleinheit war nach einem Baukastenprinzip aufgebaut. Die Z25 schaffte ca. 12000 Rechenoperationen in der Sekunde und verfügte über eine umfangreiche Peripherie.


Der Rechner z25 wurde 1962 erstmals der Öffentlichkeit auf der Messe in Hannover vorgeführt. Der Stand war die Nummer 802 in der neuen Halle 17.


Es wurde eine Wortlänge von 18 Bits gewählt, um einen möglichst geringen Aufwand für die Register im Rechenwerk und Leitwerk sicherzustellen. Die Wortlänge von 18 Bits läßt bei Verwendung eines 6-Bits Codes eine gute Ausnutzung des Speichers zu. Es wurde das Binärsystem gewählt, auch war die Z25 eine serielle Maschine. Die erzielbare Rechengenauigkeit betrug etwa 5 Dezimalstellen,


Für eine höhere Genauigkeit stand die doppelte Wortlänge zur Verfügung. Die Minimalausrüstung des Kernspeichers war 256 Worte (Ferritkerne) und das Speichers 2048 Programmwörter. Die Grundeinheit der Z25 ist für die Aufnahme des Programm-Unterbrechungs-Zusatzes für insgesamt 32 mögliche Kanäle vorgesehen.


Die Maschine Z25 wurde ab 1963 in grosser Serie gebaut, Einsatz z.B. als Prozessrechner bei Thyssen zur Steuerung der Legierung der Erze und Zuschlagstoffe sowie des Transportes ueber 15km Bandwege mit 38 Bandwaagen.


1967 wurde die Z25 mit einem Softwarepaket zur Flurbereinigung und Stadtvermessung angeboten. Es folgten Softwarepakete für Lebensmittelgrosshandlungen (Z306). Die Zentraleinheit kostete 98000DM und eine 4096 Worte (18 Bit Wortlänge) Kernspeichererweiterung kostete 1967 27550DM.


Die Serienproduktion der Z25 war Anfangs (1962-1964) problematisch und brachte der Zuse KG Millionenverluste ein. Bei der Herstellung der Z25 wurde ein neuer Transistortyp verwendet, der eine besondere Löttechnik erforderte. Die Unabdingbarkeit der speziellen Löttechnik wurde jedoch bei der Entwicklung übersehen oder von Seiten des Bauelementeherstellers nicht rechtzeitig mitgeteilt.


Die Konsequenz war, dass ca. 1963 eine Produktion von 20 Millionen DM im Werk stand und nicht ausgeliefert werden konnte.

Dies hat mit zum Ende der Zuse KG beigetragen. Rheinstahl übernahm daraufhin 1964 die Zuse KG zu 100%.


Nach den überwundenen Problemen bei der Produktion der Z25 wurden bis 1967 ca. 100 Anlagen ausgeliefert.


Anwendungsgebiete der Z25: Ein universeller Rechner für den Einsatz in allen Gebieten der Wissenschaft, Technik, Prozeßsteuerung, Verwaltung und kommerziellen Datenverabeitung. Durch Erweiterung des Kernspeichers, Anschluß von Magnettrommel- und Magnetbandspeichern sowie leistungsfähigen Peripheriegeräten. Aufbau von mittelgroßen Datenverarbeitungssystemen möglich. Umfangreiche Systeme zur Prozeßteuerung durch Kopplung mehrerer Z25 in Verbindung mit Datenerfassungssystemen. Direktübertragung der Rechenergebnisse zum Z64 Graphomaten.


Mehr informationen finden Sie hier (Zuse-DVD)


Mehr Informationen finden Sie auch in der Zuse Broschüre


Name des Rechners

Z25

Technik

Transistoren im MHZ Bereich.i

Taktfrequenz

Ca.294.000 Hertz

Rechenwerk

Gleitkommarechenwerk, binär, 18 Bit Wortlänge oder 36 Bit.

Mittlere Rechengeschwindigkeit

500 Operationen / Sek.

Eingabe

Fast alle auf dem Markt angebotenen Geräte.

Ausgabe

Fast alle auf dem Markt angebotenen Geräte.

Wortlänge

18 Bit

Anzahl Transistoren

?

AnzahlDioden

?

Speicheraufbau

Magnettrommelspeicher mit 17664 Worten, Magnetbandgeräte. Ferritkernspeicher bis 16392 Worten.

Leistungsaufnahme

?

Gewicht

?

Einsatzgebiet

Optische Industrie, Universitäten, Verwaltung, Produktionssteuerung


Anzahl verkaufter Rechner

110 Inland, 18 Ausland (Auch Moskau)

Preis in Euro

80.000 DM

Historische Bedeutung


Kommentare

Die Z25 konnte zu großen Rechnereinheiten gekoppelt werden. Sie war Interruptfähig und konnte online mit dem Graphomaten Z90 arbeiten.

Zu finden in Museen

Zuse-Maschinen in Museen

Links

Funktionsfähige Z25 im Arithmeum in Bonn.

Weiter zur Z26 ...

Auch diesen Prospekt der Z25 finden Sie in der Zuse-Broschüre.
Z31.